Bye, bye schlechte (Praxis-)Gerüche

In einigen meiner Praxisseminare für angehende Tierheilpraktiker erarbeite ich bestimmte Themen gemeinsam mit den Teilnehmern. Dabei lautet eine der Aufgaben: „Was wäre Ihnen wichtig, wenn Sie zusammen mit Ihrem Tier in einer Tierheilpraxis einen Termin hätten?“.

Zu den Antworten, die immer wieder genannt werden, gehört unter anderem die Atmosphäre in der Praxis. Diese wird grundsätzlich durch Verschiedenes beeinflusst. Ein „Knackpunkt“ sind beispielsweise Gerüche, die unter anderem darüber entscheiden, ob sich Mensch und Tier in einer Tierheilpraxis wohl fühlen oder aber nicht. Gerüche können von Gegenständen, Menschen, aber auch Tieren ausgehen.

Ich selbst rate Tierheilpraktikern grundsätzlich davon ab, sich mit einer selbst gewählten Duftwolke zu umgeben, wenn ein oder mehrere Patiententermine anstehen. Da die Nasen vieler Vierbeiner äußerst empfindlich auf Gerüche reagieren, können Chanel, Bulgari oder Armani sehr schnell zu ablehnenden bzw. negativen Reaktionen bei Patiententieren, aber auch deren Besitzern führen. Von daher ist ein möglichst neutraler Körpergeruch die bessere Alternative für einen behandelnden Tierheilpraktiker.

Doch „spezielle“ Gerüche können zum Beispiel auch vom tierischen Patienten ausgehen. Beim Hund gibt es dafür etwa den Begriff des „Hundelns“, der einen schlechten, von der Körperoberfläche des Tieres ausgehenden Geruch beschreibt. Doch aus welchem Grund auch immer manche Tiere für „miefige“ Luft sorgen, wichtig ist, dass die Praxisräume auch für die nachfolgenden Tierbesitzer und tierischen Patienten gut riechen. Doch manchmal ist dies leichter gesagt als getan.

Die Sofortmaßnahme schlechthin, ist intensives Lüften vor und nach jedem Patiententermin. Doch was ist zu tun, wenn auch danach noch ein schlechter Geruch in der Tierheilpraxis „klebt“? Hier kann zusätzlich die Natur weiterhelfen: Abhilfe versprechen zum Beispiel das frisch riechende ätherische Öl der Zitrone, des Rosmarins oder auch die Bach-Blüte „Crab Apple“, die als Essenz der Reinigung gilt.

Zitronenöl in Duftlampen oder speziellen Verneblern fördert dabei nicht nur die Konzentration, sondern es wirkt auch nervenberuhigend, vor allem aber reinigt und desinfiziert es zusätzlich die Raumluft. Fügt man einem Reinigungsmittel für Oberflächen zudem einige wenige Tropfen Rosmarinöl zu, dann bindet auch dieses bei der Anwendung unangenehme Gerüche in der Praxis.

Alternativ oder ergänzend dazu, kann mit „Crab Apple“ versetztes Wasser, mithilfe eines Blumensprühers in den Räumen verteilt und so für angenehme und „mieffreie“ Luft gesorgt werden. Darüber hinaus vertreibt das „Fühl Dich wohl“ Spray von Feele (www.feele.de) schlechte Gerüche und sorgt für ein entspanntes Raumklima (ich muss gestehen, dass ich den Duft dieses Sprays liebe ;))

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Über eine gute Atmosphäre in einer Tierheilpraxis entscheiden unter anderem Gerüche.
  • Behandelnde Tierheilpraktiker sollten möglichst geruchsneutral sein, damit es zu keinen ablehnenden bzw. negativen Reaktionen bei Mensch und Tier kommt.
  • Gerüche, die etwa vom tierischen Patienten ausgehen, können meist schon durch intensives Lüften vor und nach einem Patiententermin zum Verschwinden gebracht werden.
  • Hartnäckige Gerüche können zudem sehr gut mithilfe von Zitronenöl in Duftlampen oder speziellen Verneblern beseitigt werden. Zusätzlich reinigt und desinfiziert dieses ätherische Öl die Raumluft.
  • Rosmarinöl in Reinigungsmitteln für Oberflächen beseitigt ebenfalls unangenehme Gerüche.
  • Mit der Bach-Blüte „Crab Apple“ versetztes Wasser kann mittels Blumensprüher in der Tierheilpraxis verteilt werden und ebenfalls für gute Luft sorgen.
  • Das „Fühl Dich wohl“ Spray von Feele (www.feele.de) vertreibt ebenfalls schlechte Gerüche und sorgt für ein entspanntes Raumklima.

Kurz über mich als Autorin

Ich bin Sabine Nawotka – Diplom-Ökonomin mit Schwerpunkt Marketing und Social-Media-Managerin IHK. Ich arbeite als verbandsüberprüfte Tierheilpraktikerin mobil in und um Münster. Außerdem gebe ich Seminare und Kurse für (angehende) Tierheilpraktiker. Die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin war mir so wichtig, dass ich währenddessen sogar ein attraktives Jobangebot in London abgelehnt habe. Ich lebe und arbeite seit 1997 in Münster. Seit der Gründung meiner Tierheilpraxis im Jahr 2002 habe ich den festen Wunsch, nicht nur Hund, Katze oder Pferd naturheilkundlich zu behandeln und artgerecht zu ernähren, sondern außerdem Tierheilpraktiker noch professioneller zu machen.

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